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Landesliste · Platz 1
BVV Tempelhof-Schöneberg · Platz 1

Nico Poschinski

Berlin-Schöneberg
Geowissenschaftler
33 Jahre

Persönliches Statement

Ich mache Politik nicht für mich selbst, sondern für die, die keine starke Lobby haben: für Menschen in schwierigen Lebenslagen, für Tiere, für eine intakte Umwelt. Was mich antreibt, ist auch eine nüchterne Beobachtung: Ich sehe, wie Politik seit Jahren versagt, und möchte es besser machen. Bei der Tierschutzpartei habe ich meine politische Heimat gefunden, weil sie Mensch, Klima, Umwelt und Tiere nicht gegeneinander ausspielt, sondern als das behandelt, was sie sind: eine untrennbare Einheit.

Politische Ziele

Berlin und Bezirk Tempelhof-Schöneberg

  • Berlins Trinkwasser beziehen wir vollständig aus Grundwasser und nahezu vollständig aus dem eigenen Stadtgebiet. Ich setze mich dafür ein, dieses konsequent zu schützen: durch lückenloses Monitoring, die Sanierung von Altlasten und eine strikte Bekämpfung von PFAS-Verunreinigungen, die kaum abbaubar sind und die Gesundheit von Mensch und Tier gefährden. Wer Wasser schützt, schützt alles Leben in dieser Stadt.
  • Das gilt auch für den öffentlichen Raum, der allen gehört. Verschmutzte Parks, vermüllte Straßen und achtlos entsorgter Abfall schaden nicht nur dem Stadtbild, sondern auch Tieren und dem urbanen Ökosystem. Ich will die Vermüllung öffentlicher Flächen konsequenter ahnden und gleichzeitig die Prävention stärken.
  • Auch Stadttauben sind Teil dieses Ökosystems. Sie sind Tiere, für die der Mensch durch Jahrhunderte der Züchtung eine besondere Verantwortung trägt. Ich will tierschutzwidrige Abwehrmethoden wie Spikes und Giftköder verbieten und diese durch betreute Taubenhäuser in allen Berliner Bezirken nach dem bewährten Augsburger Modell ersetzen.
  • Verantwortung gegenüber Tieren endet jedoch nicht auf der Straße. Berlin ist als Wissenschaftsstandort mitverantwortlich dafür, dass viele Tiere jährlich in Laboren eingesetzt werden. Ich fordere einen schnellen, verbindlichen Ausstiegsplan aus Tierversuchen, keine Genehmigung neuer Tierversuchslabore und eine gezielte Förderung tierversuchsfreier Methoden an Berliner Hochschulen.
  • All das ist für mich Teil einer größeren Verantwortung: Klimaschutz als Frage des langfristigen Gemeinwohls, von der Entsiegelung von Böden über den Schutz städtischer Bäume bis hin zu konsequenten Maßnahmen gegen den Verlust der Artenvielfalt in Berlin.

Engagement & Hintergrund

Ich bin Geowissenschaftler und habe jahrelang in einem Ingenieurbüro im Bereich Umweltschutz gearbeitet. Außerdem habe ich politische Erfahrungen im Rahmen einer Tätigkeit im Europäischen Parlament gesammelt und dabei gelernt, wie politische Prozesse auf großem Maßstab funktionieren. Seit 2023 bin ich Mitglied der Tierschutzpartei. Von Beginn an habe ich den Großteil meiner Freizeit ehrenamtlich in die Parteiarbeit investiert, weil ich überzeugt bin, dass Menschen, Umwelt und Tiere eine stärkere Stimme in der Politik verdienen. Seit Herbst 2024 bin ich Landesvorsitzender der Tierschutzpartei Berlin.

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