
Den Charakter eines Menschen erkennt man daran, wie dieser Tiere behandelt. Wie sollen wir als Gesellschaft vorankommen, wenn wir der Meinung sind, die schwächsten Wesen dieses Planeten so zu behandeln? Mit 8 wurde ich Vegetarierin, mit 12 vegan und seitdem ist Tierschutz in meinem Leben nicht mehr wegzudenken. Mit 12 stand ich mit meiner Schwester für PETA auf der Straße, unterstützte eine Igelstation, half anderen über Social Media, vegan zu werden und nun setze ich meine Projektideen bei ANIMALS UNITED um und arbeite mit im Social Media Team. In meiner Hochschule arbeite ich zusammen mit dem Nachhaltigkeitsbüro und engagiere mich aktuell bei der Einführung des Recupsystems. Es soll schrittweise die Nachhaltigkeit verbessert werden, auf Fairtrade, bio und regional geachtet werden. Früher war ich bereits aktiv auf Social Media, das hat sich mit dem Alter und zunehmendem Stress verlaufen. Jetzt bin ich wieder neu eingestiegen und kämpfe auch online für Aufklärung und Tierrechte. Demnächst möchte ich mithilfe des öffentlichen Drucks bzw. privater Anträge (wenn es so funktioniert, wie ich es mir vorstelle) mich für die unten genannten Themen einsetzen. Ich möchte zukünftig auf politischer Ebene arbeiten. Früher wollte ich im Einzelhandel Karriere machen, wo ich meine Ausbildung gemacht habe. Doch das war nie das, was wirklich wichtig war für mich. Heute nimmt der Tierschutz den Großteil meiner Zeit in Anspruch und ich liebe es. Die Tierschutzpartei kenne ich ewig, aber der Denkanstoß beizutreten kam, als ich die Anzeige wegen der Listenaufstellungen der BVV in einer aktivistischen WhatsApp-Gruppe gesehen habe. Dann war ich beim Mitgliedertreffen dabei und schon bei der Listenaufstellung. Ich wollte schon seit längerer Zeit in die Politik. Als ich die Anzeige der Tierschutzpartei gesehen habe, wusste ich sofort, dass ich das machen möchte. Es hat sich so gut und richtig angefühlt. Es ist zwar erstmal "nur" im Bezirk Reinickendorf, aber das soll nur der Anfang sein.